Die Friedensmatrix macht sichtbar, wie unterschiedlich „Frieden“ gedacht werden kann. Im folgenden Unterkapitel werden zunächst die beiden bekannten Wege gegenübergestellt:
Si vis pacem, para bellum – Wer Frieden will, bereite den Krieg vor.
Si vis pacem, para pacem – Wer Frieden will, bereite den Frieden vor.
Wenn jedoch Kriege unerwünscht sind und Verhandlungen scheitern, braucht es einen dritten Weg:
Si vis pacem, para pluralitatem – Wer Frieden will, schaffe Vielfalt.
Diese drei Wege werden nicht nur theoretisch auf den Ebenen der Selbstführung, Beziehungsgestaltung, Organisationsgestaltung und des gesellschaftlichen Wirkens erklärt, sondern anhand aktueller Beispiele aus Politik und Alltag anschaulich gemacht.
So wird verständlich, dass jeder Weg seine Berechtigung hat und dass es vor allem die Kompetenz braucht, zu erkennen, in welcher Situation welcher Weg zu nachhaltigem Frieden führt oder ins Gegenteil kippen kann.
Die Friedensmatrix gibt Orientierung beim Denken über Frieden und schafft Freiheit im eigenen Handeln.
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