Frieden verstehen

Viele Menschen wünschen sich Frieden – viel weniger erleben ihn.

Denn Frieden hängt nicht nur davon ab, ob wir ihn wollen, sondern auch davon, wie wir miteinander als gemeinsames System wirken.

Was aus der eigenen Perspektive richtig, verantwortungsvoll oder notwendig erscheint, kann beim Gegenüber ganz anders ankommen. Es kann irritieren, verletzen, Widerstand auslösen oder als Gefahr verstanden werden. Und umgekehrt.

So kann auf einer höheren Ebene Unfrieden entstehen, obwohl alle Beteiligten eigentlich Frieden wollen. Warum das so ist und welche Wege aus dieser Schieflage herausführen können, darum geht es in den nächsten Beiträgen zur Friedensmatrix und zum Friedensspiel.

Frieden verstehen heißt, Dynamiken sichtbar zu machen und das eigene Denken zu erweitern. So entsteht ein größerer Handlungsraum, in dem gezielter gehandelt werden kann, damit das Erleben dem Wunsch nach Frieden immer näherkommt.

Die Friedensmatrix

Die-Friedensmatrix-von-Daniel-Juling

Die Friedensmatrix gibt Orientierung beim Denken über Frieden und schafft Freiheit im eigenen Handeln.

Das Friedensspiel

Das Friedensspiel macht erfahrbar, wie sich unreflektiertes Verhalten in bewusst gewählte, befriedende Handlungen wandeln kann.